Lehrerbildung - Wie sie ein sollte und fallweise schon ist
DR. MICHAEL A. ANTONEin Vorschlag aus der Sicht eines praxisorientierten Theoretikers
ZIELE UND STRUKTUREN
Lehrerbildung ist substantieller Bestandteil eines gesamtgesellschaftlichen Prosperitätskreislaufes. Sie ist eine bildungspolitische Aufgabe, die sich in dem Maße erfolgreich bearbeiten lässt, wie sich alle Beteiligten um eine Verständigung über die hohe Bedeutung von Bildung erfolgreich bemühen.

Die Qualität der Lehrerbildung wird traditionell über ihre Folgen definiert (Bildungsniveau), die dann etwa über PISA gemessen (und wahrgenommen!) werden und augenblicklich als deutlich defizitär erkannt werden.
Es wäre aber anzustreben, in derselben Weise die Ursachen ihrer Qualität mit dem jeweiligen Umfang einer verlässlichen und sachgerechten finanziellen und personellen Ausstattung[1] in Zusammenhang zu bringen, wobei diese Ausstattung als eine Investition mit größtmöglicher "sustainability" verstanden werden muss und nicht als fortgesetzt zu minimierender Kostenfaktor.
Diese aktuelle Schieflage äußert sich in den üblichen "Kurzschlüssen" (gestrichelte Linien), als Reaktionen auf eine Hiobsbotschaft, über welche die Lehrerbildung sozusagen aus sich heraus in übereilten und selten nachhaltigen Maßnahmen eine rasche Sanierung des Bildungssystems bewirken soll.
Umorientierung tut not. Hierzu dienlich sind die gleichzeitige Vitalisierung von universitärer Lehrerbildung, schulpraktischen Studien und berufsintegrierter Fortbildung mit flankierenden Maßnahmen zu einer respektablen Verbesserung des Berufsbildes "Lehrer/-in" in unserer Gesellschaft, damit die am Bildungsprozess beteiligten Lehrer, Schüler, Verwaltungsbeamten und Wissenschaftler ein breites positives Selbstwertgefühl entwickeln und in ihrer Arbeit fruchtbar werden lassen können.
Um einen Sog aus den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschrittseffekten und synchron einen Druck auf die Unterrichtsqualität zu erzeugen (rote/doppelt gezogene Pfeile), muss einerseits die Schul- und Unterrichtsqualität professionell gesteigert und müssen andererseits die finanziellen Rahmenbedingungen für eine Optimierung der schulischen Ausbildung bereit gestellt werden.
Beides kann nicht ohne Investitionsaufwand erreicht werden. Hierzu zählen der finanzielle Einsatz und vor allem das Bemühen um gesellschaftliche Reputation. Lehrer sind Elite. In den Ländern, die in TIMSS und in PISA gut und sehr gut abgeschnitten haben, zählt der Beruf des Lehrers zu den angesehensten der Gesellschaft! Lehrer- und Schülerleistung bedingen sich ebenso wie der gegenseitige Respekt beider Generationsgruppen. Das Gelingen spiegelt sich in der Anerkennung schulischer Arbeit durch Politik und Gesellschaft wider.
Über diese Wahrnehmungen erhöht sich die Verpflichtung aller Beteiligten, sich vehement und in vorgegebenen Zeiträumen für eine Verbesserung einzusetzen. Für die projekttragenden Institutionen ersteht daraus die Möglichkeit der Forderung, der Selektion und der gezielten Förderung. Auf diesem Weg gelingt auch die Initiierung von Wettbewerb im Bildungssystem.
Im Bereich der Schule sind alle effizienten Unterrichtskonzepte hervor zu heben, einem moderaten Binnenwettbewerb innerhalb und zwischen Schulen auszusetzen und in Form ihrer qualifizierten Dokumentationen zu prämieren. Hierbei muss den Schulen und den Lehrer/-innen geholfen werden. Es muss Mut gemacht und Solidarität erzeugt werden.
Die Feststellungen von Erfolg gelingen über Leistungstests bei Schülern und Lehrern und über die Registrierung von Schülerempfindungen. Gratifikationen können in Form von „credit points“ quantifiziert und vergleichbar gemacht werden. Die Zertifizierung geschieht dann schulspezifisch, etwa durch Logos, Urkunden oder Embleme.
In diesen Gesamtprozess, getragen von staatlichen Schulbehörden kann und müssen sich die Fachdidaktikeneinbringen. Ihre Aufgabe besteht in der Zielformulierung, Wegbeschreibung und –begleitung sowie Evaluation aller Abschnitte der Lehr- und Lernarbeit. Sie und die Fachwissenschaften arbeiten zusammen und verbessern so die Multiplikation und Akzeptanz der Fachinhalte mit dem Ziel einer umfassenden und vitalen naturwissenschaftlichen Grundbildung in der Bevölkerung.
Hierzu bedarf es wiederum einer Ausrüstung, mit der die Konzentration auf solche Anstrengungen größtmögliche Erfolgsaussichten besitzt um langfristig wirksame Effekte sicher zu stellen.
Eine solche Ausrüstung zeichnet sich aus durch sach- aber auch durch haltungsbezogene Elemente. Beide Elementgruppen sind gleichwertig!
ZU DEN SACHBEZOGENEN INHALTEN ZÄHLEN
- Fachdidaktiken als Lehrstühle mit Lehr- und Forschungsauftrag sowie Promotions- und Habilitationsrechten. Damit soll das Ziel fortgesetzter Weiterqualifikation und kontrollierter Implementation der konsolidierten Ergebnisse erreichbar gemacht werden. Außerdem wird so für den Nachwuchs gesorgt. Überdies ist es dann erst möglich, auf nationale und internationale Standards Einfluss zu nehmen und diesen nicht ausschließlich rezeptiv begegnen zu müssen. Als Berufungsvoraussetzungen sind Seminarlehrertätigkeit und eine Abordnung an die Universität grundsätzlich als habilitations-äquivalent zu betrachten.
- Mitarbeiter für den fachspezifischen Arbeitsaufwand (CTA u.a.), für den anforderungsgerechten Verwaltungsdienst (Sekretariat) und für die schulspezifische Antizipation der Praxis (Lehrbeauftragte aus den unterschiedlichen Schultypen für das Üben im Demonstrieren und im methodischen Ausprobieren) verstehen sich als Mitglieder einer corporate identity.
- Die Leitung einer derartigen Abteilung soll in den Händen eines/einer schul- und ausbildungserfahrenen (Seminarlehrer/-in), promovierten, den fach- und erziehungswissenschaftlichen Innovationen aufgeschlossenen Kollegen/-in liegen, der innerhalb seiner Fachwissenschaft Anerkennung besitzt (vgl. erster Spiegelstrich). Er garantiert für Stabilität in den Arbeitszielen und bindet die schulischen Vertreter in die konkrete Arbeit sinnvoll mit ein. Diese können sich qualifizieren, beeinflussen damit ihre berufliche Laufbahn vorteilhaft und kehren mit den befruchtenden Erfahrungen in die Schulkollegien zurück. Ein besonderes Anliegen ist die permanente Kontakthaltung zu den Praktikumslehrer/-innen und den Seminarlehrer/-innen aller Schultypen, für die diese Fachdidaktik jeweils ausbildet.
- Die Ausbildung in der Phase I begünstigt alle Möglichkeiten zur spontanen Kontaktaufnahme und zum kontinuierlichen Erfahrungsaustausch der Absolventen/-innen mit der Fachdidaktik, die sie als mentale Heimat erleben und nützen. Einrichtungen, die solche Kommunikationswege unterstützen, sind zu fördern (vgl. Chemielehrer/-innen-Club München).
- Das konkrete Angebot, welches nicht nur die Bedingungen der Lehramtsprüfungsordnung (LPO I) und der Studienordnung erfüllt, muss niveau- und kundengerecht aufbereitet und zielorientiert von den Studierenden evaluiert werden. Neben dem Pflicht- soll sich stets auch ein Kürprogramm an den aktuellen Erfordernissen der Lehramtsstudierenden aber auch an den Belangen der Schule (neuer Lehrplan etc.) ausrichten (vgl. Anhang: Semesterangebot der Münchner Chemiedidaktik).
- Die Zusammenarbeit mit den Fachwissenschaften, insbesondere in der Lehresoll integraler Bestandteil der Innen- und Außenwirkung der Fachdidaktik sein.
ZU DEN HALTUNGSBEZOGENEN ELEMENTEN ZÄHLEN
- Freude an einer bedarfsorientierten Weitergabe von Informationen
- Freude an einer fallbasierten Erforschung von Unterricht vor Ort
- Interesse an der Lehrernachwuchs-förderung
- Interesse an einer Lehrbegabtenförderung
- Offenheit für inter- und transdisziplinäre Arbeit
- Positives Studentenbild
- Positives Schülerbild
- Positives Selbstbild
- Positives Lehrerbild bei Schülern und Eltern und in der Gesellschaft
- Interesse und Erfahrungen an und aus allen Lehrerbildungsphasen (Universität, Referendariat, Beruf)
- Einsatzbereitschaft und Offenheit bei der Zusammenarbeit mit den Fachwissenschaft
In der Summe soll der/die fachdidaktische Kandidat/-in nicht die Schule fliehen wollen und der Universität gerne entgegen kommen. Wirkungsvolle Kriterien zur Feststellung dieser Eignungspunkte wären noch festzulegen, könnten aber dem Evaluationsbereich durch Schüler, Studienreferendare und Studenten entnommen werden. Er soll dauerhafte Freude und Interesse an einer kontinuierlichen Verbesserung des Schul- und Bildungssystems (in Bayern) haben.
Zu allem sollen ihn neben der Fachkompetenz unbedingt ein hohes Selbstwirksamkeitskonzept sowie ein ausgeprägtes und belastbares Empathievermögen auszeichnen!
Wie bei den Fächern, so sollten auch unter den Fachdidaktiken Wettbewerb möglich sein. Praxisrelevanz und Kundenorientierung könnten sich in einem Ranking manifestieren.
Zweifel an der Realisierungsmöglichkeit solcher Bedingungen sind berechtigt. Es sollte aber mehr an ihrer Überwindung gearbeitet werden als an der Suche ihrer Berechtigung.
Hier könnte in Bayern ein Blick auf die Chemiedidatiken in Bayreuth und München Impuls genug sein um das Zusammenspiel von „Sog“ und „Druck“ im Prosperitätskreislauf mutvoll und kräftig zu unterstützen.
Es gibt demnach bereits Beispiele, die es erleichtern, die so nötigen neuen Akzente in der Lehrerbildung mit verringertem Risiko und großer Zuversicht auf Erfolg zu setzen. Dabei kann den landesspezifischen Bedürfnissen[2] ohne Einschränkung Rechnung getragen werden – auch wenn es langfristig als erstrebenswert erschiene, einer länderübergreifenden Konvergenz solcher Maßnahmen den Vorrang zu geben.
Dass solche Anstrengungen von Erfolg begleitet und mit großer Wahrscheinlichkeit auch damit gekrönt sein können, zeigt ein Blick über die Landesgrenzen nach Süden: Das IMST2-Projekt der Österreichischen Staatsregierung (Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching), das sich von 2000 bis 2004 zu bewähren hat und dies bisher auch vermochte, stützt die vorhandenen Resourcen, aktiviert die Beispiele guter Praxis und unterweist über die Bündelung von Fachdidaktikern die Projektnehmer aus den Schulen in fach-, erziehungs- und lehrwissenschaftlichen Innovationen. Diese gestalten Projekte, verändern ihren Unterricht und implementieren so die besseren lehr- und lernpsychologischen Erkenntnisse in den Schulalltag. Durch die Veröffentlichungen der entsprechenden Dokumentationen findet nicht nur eine Gratifikation von Lehrer und Schule statt, sondern ergeht auch ein Anreiz an alle anderen Kollegien. Die Schulverwaltung trägt das Projekt mit und die Öffentlichkeit wird stets über den aktuellen Stand des Geschehens informiert: Pressemeldungen, website, Veröffentlichungen.[3]
INHALTE UND AKTIVITÄTEN
Die Didaktik und Mathetik der Chemie hat die Aufgabe, Studierende für das Lehramt lehrwissenschaftlich zu qualifizieren sowie berufserfahrene Lehrer in ihren Kompetenzen zu fördern.
Für Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene eröffnet sie dort einen Zugang zur Verständlichkeit von Chemie, wo das Schulfach noch nicht wirksam sein kann.
Es ist ihr Anliegen, auch außerhalb des schulisch organisierten Unterrichts naturwissenschaftlich-technische Grundbildung durch die Mitarbeit in außerschulischen Lernorten und transdisziplinären Projekten langfristig und nachhaltig sicher zu stellen.
Sie ist verpflichtet, aktuelle Ergebnisse aus der disziplinären und interdisziplinären Forschung zu implementieren und die auftretenden Effekte zu evaluieren.
HIERAUS RESULTIEREN FÜNF WICHTIGE ARBEITSFELDER:
Forschung und Lehre sowie Projekte, Zusammenarbeit und Beratung
1. Forschung[4]
1.1 Wissenschaftliche Qualifkationsarbeiten
Zulassungsarbeiten (n.v. und v.), Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationen
1.2 Disziplinäre Untersuchungen
Effizierung von Fortbildungen, Effizierung von Einzelprojekten (z. B. “Welche bildungsrelevanten Effekte haben die chemischen Experimentierkurse für Kinder?"), Entwicklung und Testung von Programmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität in unterschiedlichen Schultypen und Jahrgangsstufen (Lp-Bayern), Längsschnittuntersuchungen zu den Auswirkungen von innovativen Methoden (Gruppenarbeit, Schülerübungen, ...), Lehrervor- und -einstellungen und ihr Einfluss auf die Implementation von neuen Methoden
1.3 Interdisziplinäre Untersuchungen
Zusammen mit Päd. Psychologie (z. B.: “Was lernen Schüler beim Experimentieren in der Schule?“)
2. Lehre
2.1 Lehrerausbildung (getrennt nach Schultypen)
2.1.1 Pflicht
Vorlesungen, Übungen in Demonstrieren und Vortragen, Betreuung und Aufarbeitung der fachdidaktischen Schulpraktika, Betreuung von Blockpraktika
2.1.2 Kür
Einführung in PC-Einsatz im Chemieunterricht, Einführung in Labortechnik der Schwarzweiß-Fotografie, Projekte (lehrplanorientiert), Natur und Technik: Unterrichtsbeispiele, auch für das Internet, Außerschulische Lernorte (ASLO)
2.1.3 Literatur
Sichtung, Katalogisieren, Veröffentlichungen
2.1.4 Laborbetrieb
Experimente, Bereitstellung, Testung, Optimierung, Entwicklung, Dokumentation, Sicherheit, Anleitung zu sicherem Arbeiten auf allen Qualifikationsebenen
2.2 Lehrerfortbildung (getrennt nach Schultypen)
2.2.1 Lehrerfortbildung im Haus
Veranstaltungspaket im Abonnement
2.2.2 Lehrerfortbildung vor Ort
Regionale Lehrerfortbildung an einzelnen Schulen (RLFB)
2.2.2 Lehrerfortbildung allgemein
Symposien mit renommierten Fachwissenschaftlern
3. Projekte
3.1 Fortlaufende Projekte
Schulklassen in der Uni, Hochbegabte, Mädchen, Kindergarten
3.2 Solitäre Projekten
Museum (Ausstellung zur Chemie), Schülertag der Universität, Erstellung von Software zum Chemieverständnis für (hochbegabte) Kinder und Jugendliche
3.3 Öffentlichkeitsarbeit
Tag der offenen Tür (LMU und Fakultät für Chemie und Pharmazie) www.lmu.de und www.cup.uni-muenchen.de
4. Zusammenarbeit (Science education community)
4.1 ABayCD (Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Chemiedidaktiker)
http://www.chemiedidaktik-bayern.de/
4.2 VCRB (Verband der Chemielehrer an den Realschulen in Bayern)
http://www.realschule.bayern.de
4.3 GDCP (Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik)
http://www.gdcp.de
4.4 VCÖ (Verband der Chemielehrer Österreichs)
http://www.chemie-und-schule.at/
4.5 GDCh - FG - ChU (Fachgruppe Chemieunterricht in der Gesellschaft Deutscher Chemiker)
http://www.gdch.de/
4.6 AEPF (Arbeitsgemeinschaft Empirische Pädagogische Forschung)
http://www.aepf-info.de
5. Beratung
5.1 inneruniversitär
Kommission für gemeinsame Fragen der Didaktik, LPO I, Phase I+II, Schnupperstudium, Ada Lovelace - Projekt zur Mädchen- und Frauenförderung in den Naturwissenschaften und in der Technik
5.2 außeruniversitär
Kommission für gemeinsame Fragen der Didaktik, LPO I, Phase I+II, Schnupperstudium, Ada Lovelace - Projekt zur Mädchen- und Frauenförderung in den Naturwissenschaften und in der Technik
QUELLEN
[1] Eine Analogie am Rande: Wir messen das gesellschaftlich langfristig wirksame Bildungsniveau als „output“ der Schulsysteme über PISA. Zur tageweisen Feststellung der wirtschaftlich-finanziellen Kraft eines Landes wird der Börsenkurs herangezogen. Es ist daran zu denken, starke Wirtschaftskraft schnell in die Stärkung der Bildungskraft einzubringen und sich so sukzessive die erforderliche Manövriermasse zu schaffen. In Phasen wirtschaftlicher Rezession steht dann ausreichendes Know-how für deren Überwindung zur Verfügung.
Abschlussbericht der „Gemischten Kommission Lehrerbildung“ (GKL) in: Terhart, E. (Hrsg.): Perspektiven der Lehrerbildung in Deutschland; Beltz, Weinheim 2000
[2] Beschluss des Bayerischen Landtages "Reform der Lehrerbildung in Bayern" (Drs. 14/6115 v. 14.3.01)
Beschluss des Bayerischen Landtages "Reform der Lehrerbildung in Bayern" (Drs. 14/6115 v. 14.3.01)
[3] Vgl. IMST2 (Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching, Österreichische Bildungsoffensive)-Autorenteam, Krainer, K. et al.: Lernen im Aufbruch" Mathematik und Naturwissenschaften, Studienverlag, Innsbruck 2002
[4] Innerhalb von Bayern ist offiziell ausschließlich die FD für Chemie an der Universität Nürnberg-Erlangen legitimiert, Forschung zu betreiben (C3-Professur). Alle anderen Didaktiken für Chemie haben offiziell nur den Auftrag der Lehre. Auf diese Art und Weise müssen neue Erkenntnisse aus der Lehre und dem Lernen von Chemie importiert werden; eigene Untersuchungen erfolgen nicht. Dieser Zustand entspricht nicht den Erfordernissen und keinesfalls dem nationalen und internationalen Standard.
